Mittwoch, 10. April 2013

Tierisches Thaireich

Während unserer Reise hatten wir bereits über Wasserbüffel, Elefanten, Störche, Ratten und Kakerlaken
berichtet. Uns sind aber noch viele weitere Geschöpfe über den Weg gekommen. So gab es nahezu überall Hunde, die entweder das Grundstück bewachen oder herronlos herumstreunen. Bei den vielen Garküchen und Restaurantabfällen konnten wir beobachten, dass genügend Essen am Ende des Tages für sie anfällt.
Bei den  vielen Busfahrten, die wir unternommen hatten, sind uns auch immer wieder Rinder vor die Linse
gekommen.
Sobald die Dunkelheit einsetzte, tauchten unzählige Geckos an Wänden und Decken auf. An Lichtquellen lauernd, schnappen sich diese effektiven Insektenvernichter Mücken und andere fliegende Biester. Zum Staunen brachte uns jedoch dieser große Gecko, den wir nur auf Ko Chang gesehen haben.
Nicht vorenthalten wollen wir euch die Affen, die wir in Kambodscha im Angkor Park unweit des Bayons
entdeckt haben.



Donnerstag, 4. April 2013

Zurück in Berlin

Gestern hieß es Abschied nehmen vom Thaireich. Da unser Flug erst 20.35 Uhr von Bangkok ging, verbrachten wir so viel Zeit wie möglich im hotelnahen Restaurant, inklusive WiFi. So richtig bewusst war es uns hier noch nicht, dass es schon wieder zurück in die Heimat gehen sollte. Wir betrachteten es viel mehr als eine weitere Station unserer Rundreise.
Auf dem Weg zum Flughafen steckten wir zunächst im Stau, kamen aber dennoch überpünktlich an, sodass wir uns bis zum Check-Inn gedulden mussten. Daniel war ganz traurig, dass wir wieder zurück müssen und die Uni schon nächsten Montag beginnt.
Der Flug nach Abu Dhabi war harmlos und jeder von uns schaffte es, drei Filme zu schauen. Nach einem kurzen Aufenthalt in Abu Dhabi, dafür aber einem um 40 min verspäteten Abflug, konnten wir gut auf dem Flug nach Berlin schlafen. Beim Anflug auf Berlin gegen 7.30 Uhr, waren die vielen Schneefelder kaum zu übersehen und die Temperaturen sind leider genauso wie bei unserer Abreise vor vier Wochen. Daniels Schwester, Julia, hat uns glücklicherweise vom Flughafen abgeholt, sodass wir nicht frieren mussten. Wir blicken zurück auf viele erlebnisreiche Tage und schöne Momente im fernen Südostasien und danken allen, die unseren Blog verfolgt haben.

PS: Es folgen noch ein paar thematische Nachträge in den nächsten Tagen.

Dienstag, 2. April 2013

Zurück in Bangkok

Nach einem ausgedehnten Schlaf wollten wir uns die nördliche Umgebung unserer Bleibe ansehen. Beim Blick auf den Stadtplan, sprang das Victory Monument ins Auge. Da die Skytrain klimatisiert ist, entschlossen wir uns direkt zum Monument zu fahren. Dort angekommen, gaben wir uns angesichts der Temperaturen und des umliegenden Kreisverkehrs damit zufrieden es aus der Ferne zu betrachten. Die Siegessäule wurde 1941 errichtet und erinnert an die zeitweilige Eingliederung von ehemals siamesischen Gebieten in Kambodscha und Laos.
Nach halbem Rundgang um das Monument haben wir uns nun zu Fuß zum höchsten Gebäude Thailands begeben. Der Bayoke II Tower ist 304 m hoch und zugleich das höchste Hotel Südostasiens. Im 84. Stock hat man eine fabelhafte Aussicht über Bangkok im Freien auf einer rotierenden Scheibe. Hier wurde uns erst klar wie riesig diese Stadt ist und wie viele Hochbauten sich hier konzentrieren. In der 83. Etage gab es ein Freigetränk für uns und in der 77. Etage ein paar orginielle Fotomotive. Den Nachmittag verbrachten wir mit Shopping im MBK, einer großen Shopping-Mall nahe unseres Hotels. Nach zwei Stunden Stöbern und Verhandeln haben wir uns im Hotel erholt und trinken gerade Fruchtshakes im Restaurant nahe unseres Hotels.


"Tuk Tuk"


Ostern

Den Ostersonntag haben wir ganz entspannt am Lonely Beach verbracht und am Abend gab es sogar eine faszinierende Feuershow am Strand.
Am Ostermontag hieß es dann Abschied nehmen von Ko Chang.
Als wir mit dem Songthaew zur Fähre fuhren, hat es plötzlich angefangen zu regnen, wie das untere Bild es beweist.
Dicke Wolken über Ko Chang
Wir sind dann mit der Fähre zum Festland gefahren, von dort mit dem Songthaew nach Trat und haben anschließend einen Bus zur östlichen Bushaltestelle von Bangkok genommen. Während der Busfahrt suchten wir uns ein Hotel aus und als wir merkten, dass das Wunschhotel und die Bushaltestelle direkt an der Skytrain liegen, beschlossen wir diese Hochbahn zu nehmen. Unser Hotel liegt unweit des Siam Squares, östlich des historischen Stadtzentrums.
In diesem Viertel der Stadt befinden sich viele Einkaufszentren, Hotels und Bürobauten. Abgesehen von einer Kakerlake im Badezimmer, kann man über unser Hotelzimmer nicht meckern.

Samstag, 30. März 2013

Lonely Beach

Als Nomaden schaffen wir es nicht länger als zwei Tage am selben Ort zu bleiben. Dies hat aber auch Vorteile, da wir immer wieder ein sauberes Zimmer vorfinden, inklusive frischen Handtüchern. Da Ko Chang viele Strände zu bieten hat, sind wir am Donnerstag weiter zum Lonely Beach gefahren. 
Daniel informiert sich kurz bevor es losgeht über die Hotels  
Wir wurden mal wieder einfach irgendwo abgesetzt und liefen zunächst zum Wasser, wo wir feststellten, dass der Badestrand weiter nördlich liegt. Das Restaurant direkt über dem Wasser bot eine gute Aussicht und so entschieden wir uns hier kurz zu verweilen.

Im Hintergrund ist der Lonely Beach zu sehen



Am Lonely Beach angekommen, stellten wir fest, dass der Strand gar nicht so lonely ist, dafür ist aber das Wasser  kühler, weil der Strand nicht so flach ist. Von Gezeiten merkt man hier auch nichts. Dieser 1 km lange Strand ist bei Travellern sehr beliebt und das Publikum ist dementsprechen jung. Wir wohnen hier in einem Bungalow unweit des Strands und verbringen den ganzen Tag im hoteleigenen Restaurant. Hier gibt es eine große Bandbreite an Shakes und das Essen ist einfach köstlich.


Donnerstag, 28. März 2013

Klong Plu Wasserfall

Heute sind wir zu einer Attraktion von Ko Chang gelaufen, dem Klong Plu Wasserfall. Dieser liegt etwa eine Stunde Fußmarsch von unserem Bungalow entfernt. Da die Temperaturen auf der Insel angenehmer sind als am Festland, war der Weg gut zu meistern, insbesondere weil es mittags bewölkt war. Auf dem Weg sahen wir diesen putzigen kleinen Elefanten, der dem Namen der Insel gerecht wird. 

Um den Wasserfall sehen zu können, mussten wir eine Eintrittsgebühr von 200 Baht zahlen. Danach folgte ein 500 m langer steiniger Weg durch den Dschungel. Daniel war ganz skeptisch ob wir überhaupt einen Wasserfall zu Gesicht kriegen würden, da hier gerade Trockenzeit ist. Entgegen unserer Erwartung offenbarte sich uns ein 22 m hoher Wasserfall und ein Becken in dem man schwimmen konnte. Das Wasser war angenehm kühl. 



Auf dem Rückweg sahen wir zum ersten Mal Ananaspflanzen.

Am Nachmittag wollten wir die Blaue Lagune sehen, die sich südlich von unserem Strand befindet. Wir wanderten dorthin durch das Watt. Das folgende Bild zeigt zudem mehrere kleine Inseln die zum Ko Chang Archipel gehören.

Die "Blaue Lagune" erwies sich als eine braune Lache, die nicht fotografierenswert war. Stattdessen wanderten wir weiter am Strand entlang, bis dieser an einer steilen Felsklippe endete. Das nachfolgende Bild beweist, dass es Daniel großen Spaß gemacht hat.

Mittwoch, 27. März 2013

Klong Prao Beach

Klong Prao ist mit 6 km Länge der größte Strand auf Ko Chang und liegt 4 km südlich vom White Sand Beach. Klong Prao bedeutet in Thai Kokosnusskanal und tatsächlich gibt es hier sehr viele Kokosnüsse, die von den Palmen fallen. Im Laufe des Tages sind drei Kokosnüsse vor unserem Bungalow heruntergefallen. Wir müssen uns echt in Acht nehmen, denn laut Wikipedia sterben pro Jahr 150 Menschen durch herunterfallende Kokosnüsse. Kurz zu unserer Anreise: der Fahrer unseres Songthaews hatte uns am nördlichsten Ende des Strandes abgesetzt, wo sich nur Luxusresorts befinden. Nach mehr als 30 min Fußmarsch mit unseren Rucksäcken entlang des Strands, standen wir vor einer Lagune und wussten nicht wie wir diese überqueren sollten. Kurz bevor wir zur Hauptstraße zurücklaufen wollten, entdeckten wir Boote und haben auf der anderen Uferseite gefragt ob uns jemand auf die andere Seite bringen kann. Dort angekommen hat es noch weitere anstrengende Minuten gebraucht bis wir ein Hotel mit WiFi gefunden haben oder besser gesagt ein Bungalow. Der Strand ist zwar nicht so sauber wie am White Sand Beach (bedingt durch andere Vegetation) und das Wasser wärmer als die Luft, aber hier sind kaum Leute und die Gezeiten kann man hier durch den flachen Strand viel besser wahrnehmen.
Die Lagune und das rettende Boot


Hauptsache WiFi


Ebbe kurz vor Sonnenuntergang