Freitag, 15. März 2013

Fahrt nach Luang Prabang

Am Donnerstag, den 14. März, sind wir morgens zur nördlichen Bushaltestelle von Vientiane gefahren. Hier kauften wir Tickets für die Busfahrt nach Luang Prabang, der alten Königsstadt Laos. In der Wartehalle des Busbahnhofs stehen viele Elefanten. Nicht umsonst wurde Laos früher "die Stadt der Millionen Elefanten" genannt.
Für den VIP-Bus waren wir zu spät dran und so hatten wir das Vergnügen in einem Bus ohne Klimaanlage eine neunstündige Fahrt zurückzulegen. Wir waren die einzigen Touristen im Bus unter Einheimischen. Die Strecke von Vientiane bis Luang Prabang ist zwar nur 384 km lang, aber sie schlängelt sich über Pässe an knapp 2000 m hohen Bergen vorbei, sodass der Bus kaum mehr als 50 km/h fahren konnte. Diese Strecke ist als "Straße 13" bekannt. Sie wurde Anfang der 40er Jahre von den Franzosen angelegt und in den 90ern  umfassend repariert. Der Bus war zwar nicht klimatisiert und nicht bequem, dafür gab es aber Fenster mit Luftzufuhr, woraus man gute Bilder machen konnte. Die Landschaft war atemberaubend. Wir sahen  Berge, Täler, Flüsse, Reisfelder, Wasserbüffel, Ziegen und badende Kinder.







Donnerstag, 14. März 2013

Fortsetzung

Mit dem Foto vom ATM gelang es uns erst im zweiten Anlauf eine kompetente Dame zu finden, die ausreichende Englischkenntnisse aufwies um uns die Hauptfiliale von ANZ in unseren Stadtplan einzuzeichnen. Da wir kein Geld hatten, beschlossen wir den Weg von 25 min zu Fuß zurückzulegen. In der Filiale hieß es, dass wir gegen eine Gebühr von 160 000 Kip ($20) die Karte binnen 30 min zurückkriegen könnten. Nach der versprochenen zeit erhielten wir die Karte und entschieden uns in dem Hotel einzuchecken, in dem die nette Dame uns geholfen hatte. Auf unserem Weg dorthin war Daniel sichtlich erleichtert.

Außerdem haben wir die Nationalbibliothek von Laos entdeckt, die 30 000 Bücher aufweist. Man beachte, dass der Schriftzug in französischer Sprache ist. Laos war von 1893 bis 1954 französische Kolonie und das macht sich auch im Essen bemerkbar.
Nach der Ankunft im Hotel gönnten wir uns ein Nickerchen und sahen uns Vientiane erst am Nachmittag an. Die Stadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, außerdem hatten wir vieles bereits am Vormittag gesehen. Abends aßen wir ein laotisches Nudelgericht mit Drachenfruchtshake. Den Tag ließen wir entspannt an der langen Uferpromenade ausklingen. Hier flanieren Leute jeden Alters, spielen Badminton, fahren Skateboard oder genießen die Aussicht auf den Mekong. Ein ausgedehnter Essensmarkt bietet viele Köstlichkeiten und handgemachte Waren, die Touristen anlocken.
Präsidentenpalast






Mittwoch, 13. März 2013

Ankunft in Vientiane

Nach einer neunstündigen Busfahrt sind wir in Nong Khai abgesetzt worden und von einem Tuk-Tuk-Fahrer zum nächsten Reiseunternehmen gefahren worden. Es war sicherlich nicht die günstigste Alternative, aber wenigstens bequem und schnell. Wir wurden in einem Minibus zur Grenze nach Laos gefahren wo wir für $30 das Visa-on-Arrival erhielten. In Laos wurden wir in einem anderen Minibus in die Hauptstadt Vientiane, die ca. 22 km von der Grenze entfernt liegt, gefahren.

In Vientiane wurden wir gegen 10 Uhr an einem Hotel abgesetzt und stellten fest, dass wir noch gar kein laotisches Geld hatten. Wir beschlossen am nächstbesten Automaten Geld abzuheben. Daniel steckt seine Kreditkarte in die Maschine und ich schaue ihm über die Schulter. Über den Währungskurs wussten wir Bescheid, aber als wir die großen Zahlen sahen waren wir verwirrt. Bis zu 2 000 000 Kip konnte man abheben. Mit Kopfrechnen war da nichts und schon hatte die ATM die Karte verschluckt.


Daniel betätigte alle möglichen Knöpfe, doch es regte sich nichts. Immerhin kam ein Receipt auf dem Grund für das Wegbleiben der Karte stand (Cardholder timeout). Glücklicherweise hatten wir eine Notrufnummer der Sparkasse dabei. Wir telefonierten nach Deutschland und ließen die Karte sperren (Telefonkosten: 10€). Daniel war erleichtert, schließlich hatte Valeria ja noch eine weitere VisaCard. 

Fortsetzung folgt...

Aufbruch nach Laos

An diesem Tag sollte es nach Nong Khai gehen, eine im Norden Thailands liegende Stadt nah an der Grenze zu Laos. Da der Bus erst 19.30 Uhr vom nördlichen Busbahnhof Bangkoks fährt, beschlossen wir auszuschlafen, auszuchecken und unser Frühstück auszudehnen.
Da noch reichlich Zeit war, ließen wir unsere Rucksäcke im Hotel und liefen zunächst zur Khaosan Road, einer kurzen Straße inmitten Bangkoks wo das Leben pulsiert. Durch Rucksacktouristen bekannt geworden, findet man hier gefälschte Ausweise und Markenprodukte, Tätowiershops, Restaurants und Hostels.
Auf dem Weg zur Gedenkstätte von König Rama III sind wir vorbei an dem bereits erwähnten Democracy Monument, das inmitten eines Kreisverkehrs liegt. Rama III (regierte zwischen 1824-51) war derjenige, der die neue königliche Namensgebung schuf, indem er seine Vorgänger in Rama I und Rama II umbenannte und sich selbst als Rama III ausrief. 
Das Denkmal für König Rama III ist im Zentrum des Bildes sichtbar.
Nachmittags haben wir unsere Rucksäcke vom Hotel abgeholt und haben uns mit dem Taxi zum Busbahnhof fahren lassen. Nach ein paar Verständnisschwierigkeiten gelang es uns ein Ticket nach Nong Khai zu kaufen und wir fuhren in einem überraschend bequemen Bus in Richtung Laos. Die Straße war sehr holprig, wir hatten aber die besten Plätze im Bus (oberes Deck, erste Reihe) mit viel Beinfreiheit, sodass wir ein wenig schlafen konnten.

Montag, 11. März 2013

Bangkok

Nachdem wir auschlafen konnten, wollten wir uns die Highlights in Thailands Hauptstadt nicht entgehen lassen. So begaben wir uns zu Fuß in Richtung des Wat Phra Keo. Obwohl wir uns der Kleiderordnung in Tempeln bewusst waren,  musste Daniel eine lange Stoffhose ausleihen - zu seinem Bedauern, ohne Taschen. Die prachtvolle Anlage wurde 1782 errichtet als der Königspalast nach Bangkok verlegt wurde. Hier ein kleiner Einruck.


Beeindruckend war das Modell von Angkor Wat und der Smaragdbuddha.


Nach so vielen Impressionen und der brütenden Hitze (36°C), mussten wir uns im Park Sanam Luang abkühlen (Sprenkler inklusive). Zu Fuß ging es danach zum Democracy Denkmal, das 1932
errichtet wurde und vier stilisierte Engelsflügel darstellt. Bangkok wird nicht umsonst die "Stadt der Engel" genannt. Das nächste Ziel war der Wat Pho, das den größten liegenden Buddha beherbergt. Er ruht mit seinen 45 m in einem viel zu kleinen Tempel. Eine Massageschule und ein Kloster sind hier auch untergebracht.

 
 
 
 

Den Rückweg haben wir mit dem Taxi zurückgelegt und mussten uns für ein Nickerchen hinlegen, entweder des Klimas wegen oder weil wir noch Schlaf nachzuholen hatten. Im hoteleigenen Restaurant direkt am Klong Banglampoo haben wir nach dem Aufstehen fünf Fruchtshakes geschlürft und zu Abend gegessen.

Anreise

Am Samstag, den 09. März, ging unsere Reise los. Wir hatten das Glück, dass Undine uns zum Flughafen gebracht hatte und das folgende Foto von uns enstehen konnte.

Nachdem das Flugzeug erst von Schnee und Eis befreit werden musste, hoben wir mit einer kurzen Verspätung gegen 22.10 Uhr ab. Der Flug war unkompliziert und verging sehr schnell. In Abu Dhabi hatten wir einen kurzen Aufenthalt bis es dann wieder weiterging nach Bangkok. Daniel hat auf dem Flug 3-4 Stunden schlafen können, weil Valeria so gütig war und sein Kopf gehalten hat. Filme wie Herr der Ringe, The Words und Anna Karenina ließen die Zeit schnell verstreichen.
Früher als erwartet kamen wir in Bangkok an (18 Uhr) und begaben uns nach Abholung des Gepäcks zur Warteschlange für ein Public Taxi in die City. Da wir keine Reservierung für eine Unterkunft hatten, konnten wir dem Taxi-Fahrer nur die Visiternkarte für das Korbua Guest House vorzeigen. Dort angekommen, hieß es leider, dass keine Zimmer mehr frei wären. Der nächste Versuch erwies sich als Glückstreffer. Gegen 20 Uhr betraten wir unser großes Zimmer im Queen Suriya Castle. Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, erkundeten wir die Gegend und speisten Fried Noodles. Da wir Schlaf nachzuholen hatten, ging es um 23 Uhr ins Bett. 

Im Hintergrund erkennt man unsere Unterkunft.