Am Donnerstag, den 14. März, sind wir morgens zur nördlichen Bushaltestelle von Vientiane gefahren. Hier kauften wir Tickets für die Busfahrt nach Luang Prabang, der alten Königsstadt Laos. In der Wartehalle des Busbahnhofs stehen viele Elefanten. Nicht umsonst wurde Laos früher "die Stadt der Millionen Elefanten" genannt.
Für den VIP-Bus waren wir zu spät dran und so hatten wir das Vergnügen in einem Bus ohne Klimaanlage eine neunstündige Fahrt zurückzulegen. Wir waren die einzigen Touristen im Bus unter Einheimischen. Die Strecke von Vientiane bis Luang Prabang ist zwar nur 384 km lang, aber sie schlängelt sich über Pässe an knapp 2000 m hohen Bergen vorbei, sodass der Bus kaum mehr als 50 km/h fahren konnte. Diese Strecke ist als "Straße 13" bekannt. Sie wurde Anfang der 40er Jahre von den Franzosen angelegt und in den 90ern umfassend repariert. Der Bus war zwar nicht klimatisiert und nicht bequem, dafür gab es aber Fenster mit Luftzufuhr, woraus man gute Bilder machen konnte. Die Landschaft war atemberaubend. Wir sahen Berge, Täler, Flüsse, Reisfelder, Wasserbüffel, Ziegen und badende Kinder.
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