Mit dem Foto vom ATM gelang es uns erst im zweiten Anlauf eine kompetente Dame zu finden, die ausreichende Englischkenntnisse aufwies um uns die Hauptfiliale von ANZ in unseren Stadtplan einzuzeichnen. Da wir kein Geld hatten, beschlossen wir den Weg von 25 min zu Fuß zurückzulegen. In der Filiale hieß es, dass wir gegen eine Gebühr von 160 000 Kip ($20) die Karte binnen 30 min zurückkriegen könnten. Nach der versprochenen zeit erhielten wir die Karte und entschieden uns in dem Hotel einzuchecken, in dem die nette Dame uns geholfen hatte. Auf unserem Weg dorthin war Daniel sichtlich erleichtert.
Außerdem haben wir die Nationalbibliothek von Laos entdeckt, die 30 000 Bücher aufweist. Man beachte, dass der Schriftzug in französischer Sprache ist. Laos war von 1893 bis 1954 französische Kolonie und das macht sich auch im Essen bemerkbar.
Nach der Ankunft im Hotel gönnten wir uns ein Nickerchen und sahen uns Vientiane erst am Nachmittag an. Die Stadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, außerdem hatten wir vieles bereits am Vormittag gesehen. Abends aßen wir ein laotisches Nudelgericht mit Drachenfruchtshake. Den Tag ließen wir entspannt an der langen Uferpromenade ausklingen. Hier flanieren Leute jeden Alters, spielen Badminton, fahren Skateboard oder genießen die Aussicht auf den Mekong. Ein ausgedehnter Essensmarkt bietet viele Köstlichkeiten und handgemachte Waren, die Touristen anlocken.
| Präsidentenpalast |
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