Freitag, 22. März 2013

Ayutthaya

Nach einem kurzen Aufenthalt in Chiang Mai beschlossen wir in den Süden Thailands zu reisen. Am Mittwoch Morgen nahmen wir einen Bus nach Bangkok und sind nach acht Stunden Fahrzeit in Ayutthaya ausgestiegen, 86 km nördlich von Bangkok. Genauer gesagt wurden wir an einer Autobahn rausgelassen und von hier hat es etwas gedauert um ins Zentrum von Ayutthaya zu gelangen. Es blieb am Abend somit nur Zeit für Restaurantbesuch und Erholung. Den folgenden Tag widmeten wir uns dieser ehemaligen Hauptstadt, die zwischen 1350 und 1767 siamesische Königstadt war. Die Stadt ist benannt nach Ayodhya (die Heimat von Rama im indischen Epos Ramayana), was auf Sanskrt "unbezwingbar" heißt. Nach einem Spaziergang durch die Stadt, liefen wir zum Wat Phra Mahathat, das im 14. Jh. erbaut wurde.


  Hier befindet sich ein Buddhakopf, der umrahmt ist von einem Baumwurzelgeflecht.
Nach dem Wat Mahathat machten wir Pause im Rama-Park und sahen hier Störche. 
Auf dem Weg zum Wat Phra Si Sanphet sind wir am Elefantencamp vorbeigekommen und haben Elefanten aus nächster Nähe erleben können. 
Das Wat Phra Si Sanphet war einst der größte Tempel in Ayuttahaya und ist für die drei Chedi bekannt. 
Die Anlage wurde im 14. Jh. errichtet und damals stand hier noch ein riesiger Buddha mit 16 m Höhe. Dieser war mit 250 kg Gold überzogen, das die Birmanen bei der Eroberung der Stadt entfernt haben und eingeschmolzen haben. Stattdessen sahen wir eines der größten Buddhabildnisse des Landes, das aus dem Jahr 1956 stammt.
Aufgrund der gefühlten 40°C sind wir nachmittags zum Hotel und erholten uns von der Hitze.

Donnerstag, 21. März 2013

Chiang Mai

Gestern nahmen wir uns vor Chang Mai zu erkunden. Wir starteten mit dem Wat Phratat Doi Suthep, das 15 km nordwestlich der Stadt liegt. Das Kloster liegt am Hang des 1650 m hohen Doi Suthep in luftiger Höhe. Um dorthin zu gelangen, fuhren wir vom Stadtzentrum (Mani Noparat Road) aus den Berg hinauf mit einem Songthaew, einem zum Sammeltaxi umfunktionierten Pickup.
Eine Treppe mit 309 Stufen führt hinauf zum Tempel.
Der 32 m hohe, vergoldete Chedi ist im birmanischen Stil.
"Besonders an klaren Tagen lohnt sich wegen der fantastischen Aussicht die Fahrt."
Danach nutzten wir noch die Gelegenheit den Phu Ping-Palast, die Sommerresidenz der Königsfamilie, zu besuchen. Die Palastgärten sind gut gepflegt und bieten eine artenreiche Flora.
Den Berg herunter fuhren wir ebenfalls mit dem Songthaew, wurden diesmal aber am Zoo abgesetzt, der am Rande der Stadt liegt. Wir entschlossen daraufhin zur Altstadt zurückzulaufen und noch das Wat Chedi Luang zu besichtigen. Hier befand sich einst der Smaragdbuddha, der nun im Wat Phra Keo in Bangkok ist. Abends schlenderten wir über den Nachtbasar, unseren Reiseführern nach die Hauptattraktion von Chiang Mai.

Mittwoch, 20. März 2013

Zurück in Thailand

Nachdem wir am Montag, den 18. März, in Huoay Xai ausgeschlafen hatten, verließen wir halb elf unser Hotel und liefen zum Grenzübergang. Es ging mit einem kleinen Boot über den Mekong zur Grenze von Thailand.

Hier nahmen wir ein Tuk-Tuk zum Busbahnhof und hatten direkten Anschluss für einen Bus nach Chiang Rai. Dort sind wir gegen 14 Uhr angekommen und kauften Tickets für die Weiterfahrt nach Chiang Mai, der Hauptstadt des Nordens. Da der Bus erst 17.15 fuhr, vertrieben wir uns die Zeit mit Fried Noodles und Shakes. Nach der Ankunft in Chiang Mai halb neun, war es nicht leicht sich zu orientieren und ein Hotel zu finden, da die Stadt deutlich größer ist, als alle Orte die wir in Laos kennengelernt hatten. Letztendlich sind wir in der alten Stadt gelandet, die von Kanälen durchzogen ist. Ein Rattenloch, wie das folgende Bild beweist. Na, wie viele Ratten sind auf dem Bild zu sehen?


Montag, 18. März 2013

Mekong

Am Samstag, den 16. März, sind wir frühmorgens zum Mekongufer in Luang Prabang gelaufen, von wo die Mekongfahrt um 8.30 Uhr startet. Unser Boot war mit ehemaligen Minibus-Sitzen ausgestattet und gut besetzt. Der Mekong wird auch "Mutter aller Wasser" genannt und zieht sich durch Laos mit einer Länge von 1898 km. Die Ufer des Mekongs sind dichter besiedelt als der Rest des Landes. Auf unserer Fahrt sahen wir Dörfer, Wälder, Brände, Felsen, Wasserbüffel, Boote, Fischer und badende Kinder.  





Störend waren das laute Motorengeräusch und die engen Sitze. Erst nach 19 Uhr kamen wir in der Dunkelheit in Pakbeng an und mussten einen steilen Abhang hinaufklettern. Pakbeng liegt auf halber Strecke der Mekongfahrt und ist für die meisten Touristen nur eine Zwischenstation zur Übernachtung, bevor es am nächsten Tag um 8.30 Uhr weitergeht. Diesmal war das Boot mit weniger als der Hälfte der Touristen beladen und wir kamen kurz vor 18 Uhr in Huoay Xai an. Diese Stadt liegt direkt an der Grenze zu Thailand.  Da die Grenzposten schon geschlossen hatten, mussten wir hier übernachten und haben schön diniert.








Sonntag, 17. März 2013

Luang Prabang

Luang Prabang liegt auf einer Landzunge am Zusammenfluss von Mekong und Nam Khan. Die Stadt hat 30000 Einwohner und lässt sich gut zu Fuß erkunden, insbesondere entlang der Uferpromenade.



Im Hintergrund ist der Mekong zu sehen, ein 4350 km langer Fluss, der im tibetischen Hochland entspringt.
Die Hauptattraktion Luang Prabangs ist das Vat Xieng Thong. Es gilt als das schönste Kloster in Laos und ist zugleich das älteste Kloster der Stadt. Es wurde 1560 als königliches Kloster errichtet und seit jeher finden hier buddhistische Zeremonien und Feste statt.
Die Ordinationshalle mit dem gestaffelten Dach repräsentiert den Stil Luang Prabangs.

In der 1828 erbauten Bibliothek wird ein landesweit verehrtes Buddhabildnis aufbewahrt.
Nach der Besichtigung dieses umfangreichen Vats, liefen wir entlang der Uferpromenade zum Nam Khan und ließen uns in einem Restaurant nieder. Hier bestellten wir die obligatorischen Shakes und ein Menü für zwei. In der Ananas war gebratener Reis mit Curry, Ananas, Cashew und Hühnchen. Von unserem Platz aus hatten wir eine wunderbare Aussicht auf den Nam Khan.


Da wir ausgedehnt gespeist hatten, verpassten wir in das Museum des Königspalasts zu gehen, das bereits 16 Uhr schließt. Stattdessen sind wir hinauf zum Phou Si, der einen schönen Überblick über die Stadt gewährt. Früher war es eine Stätte der Geisterverehrung, bevor hier ein buddhistischer Schrein errichtet wurde. Beim Abstieg sahen wir zahlreiche Buddhadarstellungen.