Am Samstag, den 16. März, sind wir frühmorgens zum Mekongufer in Luang Prabang gelaufen, von wo die Mekongfahrt um 8.30 Uhr startet. Unser Boot war mit ehemaligen Minibus-Sitzen ausgestattet und gut besetzt. Der Mekong wird auch "Mutter aller Wasser" genannt und zieht sich durch Laos mit einer Länge von 1898 km. Die Ufer des Mekongs sind dichter besiedelt als der Rest des Landes. Auf unserer Fahrt sahen wir Dörfer, Wälder, Brände, Felsen, Wasserbüffel, Boote, Fischer und badende Kinder.
Störend waren das laute Motorengeräusch und die engen Sitze. Erst nach 19 Uhr kamen wir in der Dunkelheit in Pakbeng an und mussten einen steilen Abhang hinaufklettern. Pakbeng liegt auf halber Strecke der Mekongfahrt und ist für die meisten Touristen nur eine Zwischenstation zur Übernachtung, bevor es am nächsten Tag um 8.30 Uhr weitergeht. Diesmal war das Boot mit weniger als der Hälfte der Touristen beladen und wir kamen kurz vor 18 Uhr in Huoay Xai an. Diese Stadt liegt direkt an der Grenze zu Thailand. Da die Grenzposten schon geschlossen hatten, mussten wir hier übernachten und haben schön diniert.
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