Nach einem kurzen Aufenthalt in Chiang Mai beschlossen wir in den Süden Thailands zu reisen. Am Mittwoch Morgen nahmen wir einen Bus nach Bangkok und sind nach acht Stunden Fahrzeit in Ayutthaya ausgestiegen, 86 km nördlich von Bangkok. Genauer gesagt wurden wir an einer Autobahn rausgelassen und von hier hat es etwas gedauert um ins Zentrum von Ayutthaya zu gelangen. Es blieb am Abend somit nur Zeit für Restaurantbesuch und Erholung. Den folgenden Tag widmeten wir uns dieser ehemaligen Hauptstadt, die zwischen 1350 und 1767 siamesische Königstadt war. Die Stadt ist benannt nach Ayodhya (die Heimat von Rama im indischen Epos Ramayana), was auf Sanskrt "unbezwingbar" heißt. Nach einem Spaziergang durch die Stadt, liefen wir zum Wat Phra Mahathat, das im 14. Jh. erbaut wurde.
Hier befindet sich ein Buddhakopf, der umrahmt ist von einem Baumwurzelgeflecht.
Nach dem Wat Mahathat machten wir Pause im Rama-Park und sahen hier Störche.
Auf dem Weg zum Wat Phra Si Sanphet sind wir am Elefantencamp vorbeigekommen und haben Elefanten aus nächster Nähe erleben können.
Das Wat Phra Si Sanphet war einst der größte Tempel in Ayuttahaya und ist für die drei Chedi bekannt.
Die Anlage wurde im 14. Jh. errichtet und damals stand hier noch ein riesiger Buddha mit 16 m Höhe. Dieser war mit 250 kg Gold überzogen, das die Birmanen bei der Eroberung der Stadt entfernt haben und eingeschmolzen haben. Stattdessen sahen wir eines der größten Buddhabildnisse des Landes, das aus dem Jahr 1956 stammt.
Aufgrund der gefühlten 40°C sind wir nachmittags zum Hotel und erholten uns von der Hitze.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen