Ayuttahaya hat zwar viele Ruinen zu bieten und klärt gut über Thailands Geschichte auf, aber da die Hitze in dieser Stadt so unerträglich war und unser Hotel keinen AC hatte, beschlossen wir weiterzureisen. Schließlich blieben uns nach der Ausreise aus Laos noch 17 Tage bis zum Abflug. Da wir über Landweg nur ein Visum für 15 Tage bekommen hatten, lag es nahe unser Visum in Kambodscha zu verlängern. Auch wenn Daniel letztes Jahr bereits in Angkor war, ist diese Tempelanlage so beeindruckend, dass es eine erneute Reise wert war. Wir fuhren somit von Ayuttahaya 5 Uhr morgens los bis nach Bangkok und von hier 6.30 bis 11 Uhr nach Aranya Prathet. Nach dem Grenzübergang nahmen wir zum ersten Mal einen Minibus, der uns in weniger als zwei Stunden nach Siem Reap brachte. Bereits gegen 15 Uhr konnten wir in unserem Hotel einchecken. Wir buchten am selbigen Tag einen Ausflug nach Angkor und schauten uns Siem Reap an. Am nächsten Tag wurden wir 5 Uhr morgens von unserem Tuk-Tuk-Fahrer am Hotel abgeholt, haben auf dem Weg nach Angkor Tickets gekauft und waren vor Sonnenaufgang am Angkor Wat, das 6 km nördlich von Siem Reap liegt. Angkor Wat gilt als das größte sakrale Bauwerk der Welt. Es wurde in der ersten Hälfte des 12. Jh. unter König Suryavarman II errichtet. Er weihte den Tempel dem hinduistischen Gott Vishnu und König Suryavaram diente der Tempel nach seinem Tod als Grabmal. Das Besondere an Angkor Wat ist, dass es unüblich für Hindutempel, nach Westen ausgerichtet ist. Nach dem Untergang des Angkorreiches pflegten buddhistische Mönche die gewaligen Tempel. Daher gibt es hier viele Buddhastatuen, die anstelle von Vishnu überall im Wat verteilt sind. Angkor Wat ist umgeben von einem 150 m breiten Wassergraben, mit den Seitenlängen 1000 mal 800 m.
Gegen 9 Uhr morgens ließen wir uns von unserem Tuk-Tuk-Fahrer zur nächsten Tempelanlage fahren. Der Bayon beeidruckte mit seinen steinernen Fratzen, den verwinkelten dunklen Räumen und zahlreichen Buddhafiguren.
Angkor hat noch viele weitere Tempel zu bieten, von denen wir uns die wichtigsten angesehen haben. Wir haben leider nur bis 15 Uhr durchgehalten, weil die Hitze einfach unerträglich wurde und die steinernen Tempel kaum Abkühlung und wenig Schatten geboten haben.
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